Wechsle den Ton.
Wenn du dich bei einem harten Gedanken ertappst, frage dich: Würde ich so mit einem Menschen sprechen, den ich mag? Aus „Ich bekomme nichts hin“ darf „Heute ist viel. Ich gehe einen Schritt nach dem anderen“ werden.
Kleine Auszeiten für dich
Du musst nicht erst alles schaffen, um dir eine Pause zu erlauben. Hier findest du kleine Gedanken und Übungen, die in deinen Alltag passen.
Den ersten Impuls lesenIn deinem Tempo. Ohne etwas leisten zu müssen.
Ein Moment, der nur dir gehört.
01 / Selbstliebe im Alltag
Selbstliebe muss sich nicht jeden Tag groß anfühlen. Manchmal beginnt sie mit einer kleinen Frage: Was brauche ich gerade?
Wenn du dich bei einem harten Gedanken ertappst, frage dich: Würde ich so mit einem Menschen sprechen, den ich mag? Aus „Ich bekomme nichts hin“ darf „Heute ist viel. Ich gehe einen Schritt nach dem anderen“ werden.
Eine Pause, etwas zu trinken, frische Luft oder ein Nein können kleine Formen von Fürsorge sein. Du darfst bemerken, was dir fehlt, ohne dich dafür zu rechtfertigen.
Du brauchst heute keinen neuen Lebensplan. Entscheide dich für eine freundliche Sache, die jetzt möglich ist. Vielleicht legst du das Handy kurz zur Seite oder lässt eine Aufgabe bis morgen warten.
Du musst nicht sofort glauben, dass alles gut ist. Ein Satz darf vorsichtig beginnen: „Ich übe, freundlicher mit mir zu sein.“ Das reicht für diesen Moment.
Auch ein schwieriger Tag nimmt dir nicht das Recht auf Geduld. Selbstliebe bedeutet nicht, jede Entscheidung toll zu finden. Du kannst etwas verändern und dir dabei mit Respekt begegnen.
02 / Eine kleine Atempause
Zwischen dem, was war, und dem, was noch kommt, darf ein kleiner Moment liegen. Lass deinen Atem dabei ganz natürlich fließen.
Nimm den Kontakt deiner Füße zum Boden wahr oder die Unterlage unter deinem Körper. Lass deine Schultern ein wenig weicher werden.
Bemerke das Einatmen. Bemerke das Ausatmen. Du brauchst nichts zu zählen und nichts festzuhalten. Atme so, wie es sich angenehm anfühlt.
Wenn deine Gedanken abschweifen, musst du dir keinen Vorwurf machen. Bemerke es und wende dich dem nächsten natürlichen Atemzug zu.
Gedanken dürfen da sein. Stell dir vor, sie ziehen wie Wolken an dir vorbei. Du musst sie weder festhalten noch wegschieben.
Vielleicht ist der Atem heute kein guter Anker für dich. Dann kannst du stattdessen die Füße am Boden spüren oder deinen Blick auf einen ruhigen Gegenstand richten.
03 / Ein ruhiger Tagesabschluss
Du musst den Tag nicht perfekt abschließen. Nimm dir ein paar Minuten, um zurückzuschauen und dann langsam loszulassen.
Leg das Handy zur Seite und mach es dir bequem. Atme einige Male in deinem eigenen Rhythmus. Du darfst erst einmal einfach da sein.
Vielleicht ein Gespräch, ein warmer Kaffee oder ein stiller Moment. Such nichts Großes. Auch etwas Kleines darf zählen.
Nimm es wahr, ohne jetzt eine Lösung finden zu müssen. Wenn etwas bis morgen warten darf, erlaube dir, es für heute abzulegen.
Sag dir leise: „Ich habe heute mein Möglichstes getan. Jetzt darf ich ruhen.“ Lass die Worte einen Moment bei dir bleiben.
Du darfst morgen neu beginnen.

Nimm etwas Freundlichkeit mit
Welche freundliche Entscheidung möchtest du heute für dich treffen? Lass sie so klein sein, dass sie wirklich in deinen Tag passt.
Noch einmal bei dir ankommen